Cologne Classic 2002 : Regularien
Das Reglement nach FIVA/FIA-Standart
Die Cologne Classic wird als Orientierungs- und Gleichmässigkeitsralley im fliessenden öffentlichem Verkehr gefahren. Bei Starterfeldgrössen über 20 Fahrzeuge werden die Starterfelder gespreizt bzw. über unterschiedliche Streckenführungen zu den Kontrollstellen geführt.
Ablauf von Gleichmässigkeitsetappen.
An der Startkontrolle trägt der verantwortliche Sportleiter die Startzeit ca.1 Minute vor Startzeit in die Bord-Kontrollkarte ein. Das Fahrzeug nimmt Startaufstellung und wird nach Funkuhr durch Rückzählen der letzten 10 Sekunden-10, 5, 4, 3, 2, 1, durch den für den Startvorgang zuständigen Sportleiter zum Start freigegeben. Die Folgefahrzeuge werde im zeitlichen Rythmus von 30/60 sec, Festlegung durch den zuständigen Sportleiter, gestartet. Das Ziel der Gleichmässigkeitsetappe ist mit gelben FIA-Vorlaufschild, 200m vor rotem FIA-Zielkennzeichnung als Vorwarnung markiert. Es darf nicht innerhalb der Beschilderung zur Einhaltung der Idealzeit angehalten werden. Am Ziel wird die mit Funkmessuhr ermittelte Zeit in die Bordkarte vom zuständigen Sportleiter eingetragen.
Gleichmässigkeitssonderprüfungen
Der Start erfolgt fliegend aus dem fahrenden Teilnehmerfeld an der roten
FIA- Startmarkierung.
Auf den Beginn der Sonderprüfung wird durch ein gelbes FIA-Vorlaufschild in 200m Abstand vor dem Startschild hingewiesen. Ein Anhalten zwischen den Schildern ist nicht erlaubt. Die Startzeit wird durch den zuständigen Sportleiter am Start nach Funkzeituhr in seiner Kontrollkarte mit Fahrzeugnummer erfasst.
Das Gleiche gilt für den Zielbereich, gelber Hinweis 200m vor roter
FIA-Zielkennzeichnung, Zeiterfassung fliegend nach Funkuhr im Zielbereich,
nicht anhalten, durch den zuständigen Sportleiter auf seiner Kontrollkarte.
Streckenerkundung
Erfolgt nach Roadbook über:
- Wegepunkte (Abzweigungen) in laufender Reihenfolge nummeriert.
- Kilometerangabe der Wegepunkte nach Tachotagesanzeigenauflösung. Achtung die Kilometerangabe ist fortlaufend, also aufaddierend vom Startpunkt der Etappe.
- Durch den obigen Punkten zugeordneter Einfachst-Richtungssymbolik.
Die laufende Kontrolle der Richtigkeit der befahrenen Stecke erfolgt über Stumme Wächter am rechten Fahrbandrand in 1,5 m Höhe in DINA4-Querformat mit CC Symbolik und Buchstaben/Zahlenkombination z.B. J 40. Die Positionen der Wächter sind im Roadbook eingetragen. Die Buchstaben/Zahlenkombination ist in der Kontrollbordkarte einzutragen.
Mittagsrast
Die neue vom zuständigen Sportleiter vorgegebene Startzeit, gleichzeitig Start der zweiten Etappe ist unbedingt einzuhalten.
Streckenüberwachung
Erfolgt fliegend über die Sportleiter/ Marschals und Stummen Wächter.
Wertung:
Jede Sekunde- Über- oder Unterschreitung der Idealzeit (Sollzeit)-1
Fehlerpunkt.
Karenzzeit: Für jede Etappe nach gerechneter Feld-Idealdurchlaufzeit max. 30min., d.h. die Zielkontrolle wird nach Ablauf der Karenz aufgelöst und es ist der nächste Punkt im Roadbook anzufahren.
| Auslassen einer Kontrollstelle (stummer Wächter) | 10 Fehlerpunkte |
| Auslassen eines Etappenziels | 10 Fehlerpunkte |
| Auslassen der GLP | 20 Fehlerpunkte |
| Überschreitung der max. Fahrzeit | 0 Fehlerpunkte |
| Überschreitung der Karenz | 20 Fehlerpunkte |
| Änderung der Bordkarte pro Feld | 30 Fehlerpunkte |
| Anhalten zwischen den Schildern GLP | 10 Fehlerpunkte |
| Die Wertung erfolgt nach Strafpunkten. Sieger in den einzelnen Klassen ist das Team mit der geringsten Strafpunktezahl. Der Gesamtsieger wird aus allen Punkten ermittelt. |
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